Durch die Wolken sehen: Ein Leitfaden für stürmische Zeiten
In jedem Leben gibt es Phasen, in denen der Himmel mehr Wolken als Sonne zeigt. Solche Momente testen unseren Mut, unsere Ausdauer und unseren Glauben an das Licht am Horizont. Doch es ist gerade die Fähigkeit, durch die Wolken zu blicken, die uns wachsen und stärker werden lässt. Hier sind ein paar Gedanken, die dir helfen können, durch die Wolken zu sehen und dich von ihnen nicht unterkriegen zu lassen.
Der Wert der Echtheit
In schweren Zeiten zeigt sich, wer wir wirklich sind. Echtheit gibt dir die Klarheit und Kraft, Hindernisse zu überwinden. Sie ermutigt dich, deine wahren Gefühle zu erkennen, zu akzeptieren und auszudrücken. Dieser Mut zur Ehrlichkeit ist der erste Schritt, um aus jeder Krise gestärkt hervorzugehen.
Die Macht des Glaubens
Egal, was passiert, der Glaube an Jesus ist eine unerschütterliche Säule für mich. Er lehrt uns, dass nach jedem Tief ein Hoch kommt und dass jede Herausforderung eine Lektion ist. Glaube gibt Hoffnung, wenn alles andere unsicher scheint, und beleuchtet den Weg durch das Dunkel.
Zusammen sind wir stark
Erinnere dich, dass du nicht alleine bist. Familie, Freunde und Weggefährten können eine enorme Stütze sein. Es gibt Kraft im Austausch und im Beisammensein. Teile deine Sorgen und du wirst sehen, wie geteiltes Leid leichter wird. Gemeinsam könnt ihr Stürme nicht nur überstehen, sondern gestärkt aus ihnen hervorgehen.
Nach vorne blicken
Es geht nicht darum, wie oft wir fallen, sondern wie oft wir wieder aufstehen. Setze dir kleine, erreichbare Ziele. Jeder Schritt, egal wie klein, ist ein Fortschritt. Blick nach vorn und erkenne, dass jeder Sturm einmal endet. Und oft sind es gerade die Herausforderungen, die uns wachsen lassen.
Kurz:
Erinnere dich daran, dass nach jedem Regen die Sonne wieder scheint. Schwierige Zeiten sind vorübergehend. Mit Ehrlichkeit, Glauben und Unterstützung kannst du durch die Wolken sehen und das Licht am Ende des Tunnels finden. Bleib stark und hoffnungsvoll.
Recht zu haben, heisst nicht das Recht zu haben
In meinem frisch entfachten Elan schwang ich mich neuerdings auf mein Fahrrad. An Tagen, wo es der Terminkalender zulässt, erkunde ich die Strecke per Rad. Selbst bei nervtötendem Regen finde ich meinen Frieden – bis ich unweigerlich auf ein Fahrrad-Monster stoße.
Ich gestehe, einen Teil der Route nehme ich auf der linken Seite in Angriff. Weshalb? Weil es aus meiner Sicht absurd erscheint, vierfach die Straße zu überqueren, mitunter an heiklen Punkten, anstatt ein Teilstück sicher auf der verkehrten Seite zu meistern, um danach auf die rechtmäßige Seite zu wechseln. Jawohl, mir ist die Brisanz meines Manövers bewusst.
Die eigentliche Bedrohung auf diesem Pfad entsteht aber durch in zu Monstern mutierenden Damen und Herren auf dem Fahrrad, deren Aggressionspegel scheinbar unermesslich ist. Das eine Monster nimmt mich gezielt ins Visier, das andere Monster schreit mich an, als hätte ich gerade Ihr Kind gegessen. Leider höre ich auf von Teens immer wieder, dass solche Ungeheuer auch vor Kindern und Jugendlichen nicht haltmachen.
Recht zu haben, heisst nicht das Recht zu haben andere zu attackieren. Wenn jemand das brennende Verlangen verspürt, auf Missstände hinzuweisen, kann ich das bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Doch wildfremde Menschen anzubrüllen oder zu bedrängen? Junge Menschen anzublöcken? Hand aufs Herz; ist es so essentiell, das eigene Recht zu zementieren? Streng genommen geht es Euch nichts an. Das ist keine Zivilcourage, das ist Rechthaberei pur.
Also locker bleiben und sich über alle freuen, die es in euren Augen richtig machen.
Die Macht der Medien
Ich bin immer wieder erstaunt, auf welcher Basis Meinungen gebildet werden. In Onlinediskussionen ist verstärkt zu erkennen, dass die Überschrift oft reicht, um sich eine klare (und teilweise auch radikale) Einstellung zu bilden. Auf TikTok, Instagram und Facebook werden Videoschnipsel zu Skandalen, ohne, dass diese weitergehend betrachtet werden. Ein gutes Beispiel ist dafür die Aussage von Herrn Laschet bezüglich „der Fehler in 2015“. In den Medien wird die Aussage als Skandal gepuscht. Aber was sagen eigentlich die anderen Parteien dazu?
Dabei ist auch interessant zu sehen, wie manipulativ die Worte rund um das Video sind (auch wenn heuteshow eine Politiksatire ist). In meinen Augen erschreckend. In einem anderen TikTok wird diese Macht der Medien nochmal stark überspitzt dargestellt – und doch ist mehr als ein Hauch davon wahr.
Mein Ziel ist es, mein Umfeld dazu animieren, sich richtig zu informieren und dann eine eigene Entscheidung zu treffen. Ich will niemanden zu einer Partei, sondern zu Eigeninitiative führen. Deswegen habe ich mich entschlossen, in meinem Post die Übersicht leichter zu machen. Ich bin nicht in der Politik, aber mir geht es auf den Keks zu sehen, dass der Wahlkampf zunehmend dreckiger wird. Es wird überhaupt nicht mehr auf die eigenen Stärken geschaut, sondern nur noch auf die vermeintlichen Fehler der anderen. Es geht schließlich darum, in welche Richtung sich unser Land (ja, das darf man sagen) und damit auch ein Stückchen die Welt entwickelt. Schließlich sind wir ein kleines Stückchen dieser Welt.
Ein paar Dinge bewegen mein Herz, die ich versuche möchte, in diesem Artikel zu vermitteln.
Wissen ist Macht, nichts wissen ist eine Katastrophe
Entgegen des Bierdeckelzitates „Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts“ ist Unwissenheit gerade in der jetzigen Zeit eine Katastrophe. Ich lese von Verschwörungstheorien, falsche Meldungen und Videos (Beispiel: Schlägerei im Supermarkt wegen Coronavirus) und kann nur mit dem Kopf schütteln. Bitte überprüft die Quellen, bevor ihr etwas teilt und informiert euch selber über die aktuellen Geschehnisse. Ich bin lieber selber aktiv, als von anderen fremdgesteuert zu werden.
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung.
Check vieler Fakevideos und Bilder mit sehr guter Hintergrundrecherche
Aus Sicht der Unternehmer
In diesen Tagen wird vielen Unternehmen „Geldgier“ vorgeworfen. Vorab: Auch mir sind Unternehmer sind begegnet, die jetzt zum Beispiel durch überteuerte Bodenaufkleber für andere Unternehmer oder andere Ausnutzung der aktuellen Situation das schnelle Geld machen wollen.
Aber der Großteil der Unternehmer überrascht mit Ideenvielfalt, Einsatz für die eigenen Mitarbeiter, entsprechende Schutzmaßnahmen, offener Meinungsabtausch im Team, schnelle Reaktionszeiten oder einfach nur Durchhalten. Auch Grenzen werden neu gesetzt: Beispiel McDonalds und Aldi. Bei vielen Unternehmen geht es jetzt um die Zukunft (und um die Zukunft der Mitarbeiter). Deswegen will auch ich an dieser Stelle motivieren, die angebotenen Sonderleitungen aus der Gastronomie, Bekleidungsgeschäften, usw. in Anspruch zu nehmen. Kauft Gutscheine, lasst euch Spiele und Bücher liefern, macht ein digitales Biertasting, motiviert mit postiven Kommentaren auf Google und Facebook – seid auch ihr an dieser Stelle kreativ.
Bleibt positiv
Letzendlich zeigt die Krise, dass unsere vermeintlichen Sicherheiten wie Geld oder guter Job nichts bedeuten. Aber trotz des Egoismus einiger Leute kann man auch sehen, wie viele Menschen zusammenrücken und sich gegenseitig unterstützen. Das ist etwas, das mich sehr freut. Schaut euch Onlinegottesdienste, wie zum Beispiel von der Christengemeinde Nordhorn an, um einen positiven Impuls in den ungewohnten Alltag zu bekommen.
Mein Weg zu Jesus
Worte, die 2001 in einem Gespräch nach einer Predigt gesprochen wurden, veränderten mein Leben für ewig. Aber wieso war ich in einem Gottesdienst der Baptistengemeinde aus Meppen? Der wichtigste Grund ist sicherlich Gnade. Im Nachhinein ist so deutlich sichtbar, dass Gott mir nachging, dass ich es kaum fassen kann. Schon vorher in meinem Leben wurde ich mit Gott konfrontiert, aber leider wurde in dieser Kirche nicht Jesus, sondern die Religion in den Mittelpunkt gestellt.
Zu der Zeit meiner Bekehrung war ich Rocker. Alles drehte sich bei mir um meinen Club und hätte zu dieser Zeit sowohl mein letztes Hemd als auch mein Leben für meinen Motorradclub gegeben. Man sagt mir nach, dass ich Dinge nie halbherzig, sondern immer 100% mache. Die Folge war ein tief in der Rockerszene verwurzeltes Leben. Ich war nicht der Extremste, nicht der Brutalste und auch nicht der Schlimmste, aber man kannte mich und das hatte einen Grund. Der Club war für mich wie ein zu Hause. Frei nach den Musketieren lebte ich das Prinzip „Einer für alle und alle für Einen. Ob das auch die Anderen wussten sei dahingestellt.
Beruflicher Erfolg und Stabilität waren mir nicht wichtig und ich war ständig auf der Jagd nach dem schnellen Geld. Trotzdem machte ich eine Lehre als Kaufmann und sammelte einige Jahre Berufserfahrung. Doch die Gier war nach mehr war nicht zu unterdrücken und so begann ein Weg durch die bunte Welt der Berufe.
Durch mein extremes und egoistisches Leben war bereits nach einem Jahr meine Ehe am Ende. Und das war der Moment in dem Gott drastisch eingriff. Meine Frau hatte durch einen Alphakurs bereits zu Jesus gefunden und wir führten Leben, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Als Beispiel muss ich an eine Fahrt in meinem mattschwarzen Bulli denken, auf dem mit großen Lettern Harley Davidson stand. Wir hörten die Musik, die wir früher zusammen gehört hatten und meine Frau konnte es einfach nicht mehr ertragen. Der gemeinsame Musikgeschmack war die erste Gemeinsamkeit, die wir hatten und jetzt war auch diese Gemeinsamkeit zerschlagen.
Meine Frau war der Meinung, dass Gott ein Leben mit mir nicht gutheißen kann und wollte sich scheiden lassen. Sie erzählte ihre Gedanken einer Freundin aus der Gemeinde. Eine besonnene Antwort und Gottes Gnade hat unsere Ehe gerettet. Die Freundin sagte, dass es die Meinung meiner Frau sei und jetzt solle man schauen, was Gott dazu sagt. Nie werde ich vergessen, wie meine Frau mir sagte, dass, wenn Scheidung Gott nicht ein Greuel wäre, sie schon lange weg wäre.
Zu dieser Zeit hatte ich einen sehr schweren Motorradunfall. Eine Bisamratte war in die vordere Felge meiner Harley gelaufen und hat das Vorderrad blockiert. Klingt unmöglich. Dann kann ich nur auf den Bibelvers verweisen, in dem es heisst, das es für den Menschen unmöglich ist, für Gott aber ist nichts unmöglich. Bei etwa 100 km/h blockierte also mein Vorderrad. Ich weiss noch, dass ich das Motorrad eine ganze Zeit halten konnte, dann aber doch in Schräglage kam und mich viele Male überschlug. Meine Harley passte nach dem Unfall in den Kofferraum eines VW Passats.
Ich landete mit zerschmettertem Handgelenk, gebrochenen Armen und Beinen im Krankenhaus. Die Heilungsprognosen waren eher nüchtern. Nun lag ich dort – quasi ans Bett gefesselt und musste dabei zusehen, wie meine Frau jeden Tag treu ins Krankenhaus kam und trotz fehlender Liebe, die beste Ehefrau aller Zeiten war. Ich hatte sehr lange Haare und meine Frau wusste, dass ich fettiges Haar hasste und es deshalb jeden Tag wusch. Diese Aufgabe und viele andere übernahm nun meine Frau. Sie sagte mir aber auch, dass sich etwas ändern muss.
Von meinen Musketieren, einem Motorradclub mit etwa 200 Mitgliedern, besuchten mich 2 Member (Mitglieder). Der eine Besucher war mein bester Freund und der andere Member betrunken. Das gab mir sehr zu denken.
Aus dem Krankenhaus gekommen, baute Gott die Brücke zu den ersten Kontakten in der Gemeinde. Der besagte Bulli wurde letztendlich der Weg, den Jesus benutzte. Eine Familie aus der Gemeinde wollte umziehen und suchte ein passendes Fahrzeug dafür. Meine Frau fragte mich nach meinem Bulli. Um es freundlich auszudrücken, gibt es kein unpassenderes Fahrzeug für meine Frau und so bot ich grummelnd meine Fahrdienste an. Optisch erfüllte der Vater genau meinen Vorstellungen, aber die Art gefiel mir und so kamen wir auf den Fahrten zwangsläufig ins Gespräch.
Der Familie meine Frau und mir waren nur die Landeskirchen bekannt und hatten so wir Sorge, dass meine Frau in eine Sekte gerutscht ist. Diese Sorge und der ständige Wunsch meiner Frau, dass ich endlich mal in die Gemeinde komme, bewegten mich einen Gottesdienst zu besuchen. Mein provokantes Auftreten und sicherlich auch meine Größe sorgten für Respekt bei den Gottesdienstbesuchern. Aber da war noch etwas anderes – ehrliches Interesse an mir als Menschen. In dem Maße war das bis dahin für mich etwas Unbekanntes.
Ab da war ich ein einigermaßen regelmäßiger Gottesdienstbesucher – wohlgemerkt Besucher. Alle Lieder mit Jesus im Text verweigerte ich instinktiv. Ein deutliches Zeichen dafür, dass bei Jesus eine Grenze gezogen wird. Es wuchsen aber die Beziehungen zu den Menschen. Besonders zu Jan, dem damaligen Pastor der Gemeinde, war eine besondere Offenheit da. Angesichts des unterschiedlichen Aussehens eigentlich erstaunlich. Kleider machen dann wohl doch keine Leute. Irgendwann im Gespräch nach einem Gottesdienst, sagte Jan die Worte, die mein Leben veränderten. Ich sagte, dass ich wohl irgendwie an Gott glaubte, er mir aber mit Jesus nicht kommen müsse. Im Verlaufe des weiteren Gespräches sagte er folgenden Satz:
„Wenn du dein Herz ehrlich öffnest, dann verspreche ich Dir, dass Jesus in dein Herz kommt..Jan lambers (damaliger Pastor der Baptistengemeinde Meppen)
Wie konnte er sich so sicher sein. Wie konnte er etwas so riskantes versprechen? Musste er nicht Angst haben, dass Jesus nicht kommt und ich enttäuscht der Gemeinde den Rücken kehre? Dieses Versprechen ließ mich nicht wieder los und so saß ich irgendwann im Büro und auf einem Stuhl sagte ehrlich und mit einfachen Worten zu Jesus: „Wenn es Dich wirklich gibt, dann ist hier mein Leben. Heute mache ich mein Herz auf, wenn Du heute nicht kommst, mache ich es nie wieder auf.“ Ein sehr arrogantes, aber ehrliches Gebet, dass auf gnadenvolle Weise von Jesus beantwortet wurde.
Er sprach auf hörbare Weise zu mir. Mein Kopf kam meinem Gedanken gar nicht hinterher. Meine Folgerung war einfach: „Es gibt Jesus. Wenn es Jesus gibt, dann stimmt die Bibel. Wenn die Bibel stimmt, dann habe ich ein Problem.“
Dieser Moment war die Wende in meinem Leben. Ich änderte mein Leben radikal und schnitt auch die Kontakte in meine alte Szene vollständig ab. Der Grund war nicht, dass ich die Menschen nicht mochte. Ich brauchte Raum für Gott und mich. Ich wollte Gott wirklich kennenlernen. Ich begann in der Bibel zu lesen und verstand erst nur Bahnhof. Aber ermutigt durch meine Frau und viele Predigten las ich immer weiter und Gott zeigte und zeigt mir auch heute noch in kleinen Schritten, was es bedeutet in einer Beziehung mit Ihm zu leben. Heute genieße ich mein Leben und freue mich Tag für Tag über mein Leben mit Jesus.
Ich kenne Dich nicht, aber ich kenne Jesus. Er wird auch bei Dir keine Ausnahme machen und mit offenen Armen auf Dich warten. Versprochen.
Echte Liebe ist unbezahlbar
Umso mehr ich aber darüber nachdenke, wird mir die Besonderheit des Geschenkes bewusst. Um mir eine tolles Geschenk zu machen, hat meine Lütte in mich investiert: Und zwar ihr Taschengeld. Sie hat immer wieder Geld zur Seite gelegt um für mich diesen Anhänger zu kaufen. Sie konnte im Vorfeld ihre Freunde über das Geschenk kaum verbergen. Und als sie es mir gegeben hat, erfüllte sie den Raum mit einem unvergleichlichen Lächeln.
Mich hat das nachdenklich gemacht. Es gibt soviele Menschen in meinem Leben, die in mich investiert haben. Meine wunderbare Frau, meine fantastische Tochter, viele tolle Freunde, meine Gemeinde, fantastische Mitarbeiter (die auch in dem Bereich Freunde einzuordnen sind), andere inspirierende Unternehmer und natürlich Jesus. Alle haben in mich investiert oder machen es immer noch jeden Tag neu.
Wie dankbar darf jeder von uns sein, wenn jemand anderes bereit ist in unser Leben zu investieren.
Mit diesem Gedanken im Kopf bin durch den Anker, den meine Tochter mir geschenkt hat, in meinen Geburtstag gestartet. Wer mich kennt weiß, dass es nicht bei diesem Gedanken geblieben ist. Zwei neue Kernfragen sind daraus entstanden.
Erstens: Was mache ich aus diesen Investitionen? Wenn in unser Leben investiert wird und wir auf Empfang stehen, dann entwickeln wir uns weiter. Manchmal schaffen wir es sogar aus starren Abläufen auszubrechen und neue Wege zu gehen. Ein Lebensstil, der uns immer wieder Neues entdecken lässt und Spannung zu einem festen Bestandteil macht.
Zweitens: Investiere ich in andere? Mein Leben soll möglichst einen positiven Einfluss auf andere Menschen haben. Ob es nur eine Vision oder ein Lebensbestandteil ist, werde ich wahrscheinlich erst im Himmel erfahren. Darüber nachzudenken und versuchen Weichen zu stellen, ist auf jeden Fall der richtige Weg. Als Unternehmer ist es oft schwierig allen gerecht zu werden und Freundschaften kommen leider oft zu kurz. Der Freundeskreis wird dadurch oft drastisch kleiner. Um so wichtiger ist es, manchmal einfach den Alltag zu durchbrechen und sich Zeit für seine Freunde nehmen. Mein Wunsch ist aber nicht nur in Freunde zu investieren, sondern über diese Grenze hinauszugehen.
Danke für jeden, der in mein Leben investiert.
Dramatische Drogen Experimente
In Grenznähe zu wohnen hat nicht nur Vorteile. Nachrichten über Drogenschmuggeler sind immer wieder mal ein Teil der örtlichen Berichterstattung. Ein Grund für mich das Thema mal aufzugreifen. In meinem Leben musste ich einige Leben sehen, die durch Drogen (am Rande gesagt ist Alkohol für mich ebenfalls eine Droge) nicht nur Ihre Träume aufgeben mussten, sondern Ihr Leben zerstört haben. Oft auch das Leben der Menschen in Ihrem Umfeld.
Der Künstler Bryan Lewis Saunders hat unter der Einwirkung verschiedener Drogen Selbstportraits gezeichnet. Für mich eine erschreckende Studie mit erschreckendem Ergebnis. Also Finger weg von den Drogen!
Valium IV, (Albuterol, Saline & Oxygen mixture)
(Shitty) LSD
2 bottles of Cough Syrup
1/2 gram Cocaine
1 shot of Dilaudid / 3 shots of Morphine (In the ER with kidney stones)
1 sm Glass of Absinth
1 Glass of Pruno
1 „Bump“ of Crystalmeth
2 Pot Brownies
2mg Nicotine Gum (after quitting smoking for 2 months)
2mg Xanax
3mg Klonopin
4 Butalbitals (doseage unknown)
4mg Dilaudid
10mg Lortab
10mg Ambien
10mg Adderall
7.5mg Percocet
7.5mg Hydrocodone / 7.5mg Oxycodone / 3mg Xanax
4mg Risperdol
10mg Zyprexa (after 2 weeks in hospital)
15mg Buspar (snorted)
20mg Cyclobenzaprine
20mg Valium
25I-NBOMe
50mg Zoloft (after 2 weeks)
250mg Cephalexin (painted w/ watercolor pencil, water and cephalexin)
100mg Trazadone
100mg Tramadol
100mg Seroquel
90mg Abilify (after 3 months usage 3x maximum dose)
60mg Geodon
250mg Soma
300mg Lithium
Abilify / Xanax / Ativan (dosage unknown in hospital)
Absolute Shatter
Alcohol
Ativan / Haloperidol (doseage unknown in hospital)
Computer Duster (2 squirts)
Celexa (dosage Unknown)
Carbon Monoxide Inhalation
Butane Honey Oil
Benzedrine
Bath Salts
DMT (During and After)
Hash
Heroin (Snorted)
Huffing Gas (during and after)
Huffing Lighter Fluid
Hydrocodone and Oxycodone (Dosages Unknown)
Morphine IV (doseage unknown)
Marijuana Resin
Marijuana (Kine Bud)
Marijuana (G13)
Kief
Khat (chew and tea)
Nitrous Oxide
Nitrous Oxide / Valium I.V. (Doseage unknown at Dentist)
Novocaine
Opium
Oxycodone (Dosage Unknown)
PCP
Valium I.V. (doseage unknown in hospital)
Salvia Divinorum (before and after)
Sodium Thiopental IV
Ritilin (doseage unknown-snorted)
Psilocybin Mushrooms (2 caps onset)
Keine Arme, keine Kekse – falsch!
„Ohne Arme und Beine ist nicht halb so schlimm wie ohne Hoffnung!“ Durch Jesus kann er sich selbst annehmen und fängt ein anderes Leben an.
Heute reist er um die ganze Welt und gibt Kindern und Jugendlichen mit viel Humor neue Lebensfreude und Perspektiven für Probleme des Alltags. Seine sympathische Art und Offenheit im Umgang mit seiner Behinderung bricht Grenzen auf und regt zum Denken an. Inspirierend!
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Mit Religion will ich nichts zu tun haben.
Das kann ich verstehen: Religion sind Gesetze bzw. Vorschriften und Kirche leider oft nichts anderes als Traditionen. Das hat aber auch mein Leben nicht verändert, sondern Jesus.
Aber wo liegt eigentlich der Unterschied? Mit Religion als Schlagwort in unseren Gedanken fallen uns oft zwangsläufig alle Dinge ein, die man nicht machen darf und die Ian Dury 1977 in ein paar Songzeilen zusammengefasst hat: Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Also quasi alles, was sich nach Spaß anhört.
Na super … Die Pharisäer waren in der Bibel genau die Typen, die alle Gesetze eingehalten haben. Aber in der Bibel sagt Jesus sogar zu den Pharisäern, dass sie mit Ihren Gesetzen den Leuten im Weg stehen, um in den Himmel zu kommen. (Matthäus 23:13) Sie haben es nie geschafft, zu Gottes Herz durchzubrechen. Traurig oder? Da gibt man sich so viel Mühe und kommt doch nicht zum Ziel.
Kirche steht oft im Zusammenhang mit Religion und ist dementsprechend genauso beliebt. Als Jugendlicher war ich auch mal in einer christlichen Jugendgruppe. In der Jugendgruppe hatte ich super viel Spaß, habe tolle Leute kennengelernt, einige Freizeiten mitgemacht und die Zeit einfach genossen. Aber es wurde mir nie etwas über Jesus erzählt. Schade eigentlich. Sagt Jesus doch, dass man nur durch Ihn zum Vater kommt (Johannes 14:6). Das ist Religion. Religion, die mich nicht davor bewahrt hat, den Sinn meines Lebens woanders zu suchen. Sie war bzw. ist langweilig und tot.
Aber Jesus ist anders. Ich durfte und darf immer noch erfahren, dass Gott will, dass es uns gut geht. Deswegen sagt er auch, dass wir Dinge nicht machen sollen. (1. Korinther 6:12) Einfach, weil nicht alles gut für uns ist. Ich mache also bestimmte Dinge nicht mehr, weil ich erkannt habe, dass sie für mich und meine Familie nicht gut sind – nicht, weil ich sie nicht darf. Ein wesentlicher Unterschied. Die Kernaufgabe einer Gemeinde sollte also sein, den Menschen den Weg zu Jesus zu zeigen, statt sich mit Religion und Traditionen aufzuhalten. Dann wird Kirche lebendig und man darf erleben, dass Glauben wirklich Berge versetzen kann.
Ein halbes Jahr mit Kalle
Eine der wichtigsten Lektionen ist: Es gibt nicht die eine richtige Lösung. Meinungen bleiben Meinungen. Alle Meinungen lassen sich mit Argumenten belegen. Jeder muss letztendlich für sich entscheiden, was zu der Hunderasse und zu einem selbst passt. Die besten Tipps haben wir von anderen Hundebesitzern bekommen. An dieser Stelle nochmal besten Dank dafür!
Hundetipp Nr.1 (vielen Dank an Julia)
Die ersten Nächte als Hundebesitzer haben mich an die Grenzen meiner Kraft gebracht. Aufstehen um 02.00 Uhr, 04.00 Uhr und um 06.00 Uhr, um mit Kalle vor die Tür zu gehen, wurde nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Zum Glück teilen meine Frau Melanie und ich die Aufgaben und deswegen wurde es ertragbar – aber nicht schön. Am Anfang hat Kalle trotz nächtlicher Intensivbetreuung in unserem Wohnzimmer überall Spuren hinterlassen. Der einfache, aber effektive Tipp von Julia hat uns echt geholfen.
Hunde machen nicht in ihr Nest, wenn man das so nennen darf. Deswegen haben wir auf Anraten von Julia eine Hundebox gekauft, in der Kalle ab sofort seine Nächte verbracht hat. Und siehe da: Ab dieser Nacht kehrte Ruhe ein. Kalle hat sich schnell daran gewöhnt und sein Geschäft bei den nächtlichen Toilettengängen erledigt. Diese konnten schnell auf zwei Gänge um 03.00 Uhr und um 06.00 Uhr reduziert werden. Was wir nicht wussten: Unsere großzügig geplante Box hat nach 3 Monaten nicht mehr gereicht. Kalle ist so schnell gewachsen, dass wir in eine zweite Box investieren müssen.
Nach einem halben Jahr ist Kalle stubenrein und schläft in seinem Körbchen in der Küche bis morgens um 06.30 Uhr. Stressfaktor null. Ganz gelassen tapert Kalle morgens noch in den Garten und erledigt sein Geschäft.
Hundetipp Nr. 2 (vielen Dank an Daniel)
Junge Hunde hören leider nicht von Beginn an. Wenn Kalle nicht spurte, wollte ich nicht an ihm zerren. Ein einfacher Trick hat mir geholfen, autoritär, aber liebevoll zu sein. Wenn Kalle nicht in eine Richtung gehen wollte bzw. will, dann stelle ich mich hinter Kalle und gehe vorsichtig in die gewollte Richtung. Mittlerweile klappt es ganz gut und Kalle hört (meistens).
Hundetipp Nr. 3 (vielen Dank an Tina und Jörg)
Kalle ist eine typische Bulldogge – mit allen Vor- und Nachteilen. Als ich bei Facebook ein Foto von Melanies zerbissenem iPad gepostet habe, bekamen wir viele Tipps von anderen Hundebesitzern. Tina hat uns eine Kauwurzel empfohlen. Andere Hundebesitzer haben die Anziehungskraft auf Hunde bestätigt. Jörg hat uns ein Hirschgeweih empfohlen. Also haben wir uns trotz Feiertag ins Auto gesetzt und sind zu Oosterik in Holland gefahren. Glücklicherweise waren wir vor den ganzen Staus mit einem Stück Hirschgeweih wieder auf dem Sofa. Aktuell ist Kalle davon begeistert und lässt größtenteils von anderen Knabbermöglichkeiten, wie zum Beispiel unserem Tischbein, ab. Als Alternative haben wir in einem anderen Geschäft Kauknochen aus Kaffeeholz als Empfehlung bekommen. Das nachhaltige Naturprodukt wird von Kalle ebenfalls gerne bearbeitet. Die Kosten liegen für alle Kaulösungen zwischen 8 und 15 Euro.
Eigenrecherche
Melanie hat sich auf YouTube umgeschaut und einen tollen Kanal der Hundeerziehung Hundepension Salostowitz gefunden. Die Videos sind einfach, aber super gemacht und helfen besonders am Anfang sehr.
YouTubeHier ist ein Inhalt von YouTube eingebunden. Beim Laden werden Daten an Google Ireland Limited übertragen.Datenschutz
Das Leben mit Kalle
Ein Hund verändert das Leben einer Familie total. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und auch ungeplante Kosten entstehen, kann ich mir ein Leben ohne unseren Kalle schon gar nicht mehr vorstellen. Er hat seine feste Rolle in der Familie bekommen (Anmerkung: Als Hund und nicht als Kind) und bringt uns manchmal zum Verzweifeln und manchmal zum Lachen. Unsere Tochter liebt Kalle und führt ihn stolz spazieren. Wir als Familie kommen wegen der Spaziergänge wieder mehr raus und Kalle bedankt sich mit Kuscheln. Einfach wunderbar. Eindrücke aus unserem Alltag kannst Du bei Instagram unter dem Hastag #kallediebulldogge finden.